Grundrezepte – Mürbeteig

Mürbeteig kann man für viele Dinge verwenden.

Ob für Kekse, als Boden für Käsekuchen,
als Streusel (auch die gehören zu den Mürbeteigen) und für einige andere Sachen.

Für all das, auch die Streusel, verwende ich das immer gleiche Grundrezept, das ganz einfach
variiert und für den Kuchen passend abgestimmt werden kann.
Meine Rezepte können von Hand oder von der Maschine
(eine mit Knethaken, ein Handrührgerät ist eher schlecht) geknetet werden.
Bei kleinen Mengen bevorzuge ich definitiv die Hände, bei größeren Mengen kann das
Kneten allerdings anstrengend werden, und die Maschine kann dann wenigstens das grobe Kneten
übernehmen. Leider greifen viele Maschinen nicht gut genug, um sie die ganze Arbeit machen
zu lassen, so, dass ein sorgfältiges fertig Kneten mit den Händen erforderlich sein kann.

Das Grundrezept:

100g Zucker
200g Butter
300g Mehl
Aromen wie Salz, Zitrone, Vanille

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Haselnuss Kuppeltorte

Kurz vor Jahresende hat mein Vater Geburtstag.
Und mir fiel auf, dass es schon länger keine ordentliche
Torte mehr von mir bekommen hatte.

Geschmacklich war klar: Haselnuss.

Dann die Frage: was mach ich optisch draus?

Entschieden habe ich mich für eine Kuppeltorte.
Und weil es sein Geburtstag war, gab es keine plumpe
Haselnusscreme, da musste etwas Ausgefalleneres her. Weiterlesen

Tauftorte Maximilian Josef

Endlich war es dann soweit.

Nachdem Maximilian schon im April zur Welt kam,
haben seine Eltern, sehr gute Freunde von uns,
es endlich geschafft den Knaben taufen zu lassen.
In Bayern ja eine Pflichtveranstaltung.

Klar war von Anfang an, dass ich die Torte mache.
Was mich sehr stolz gemacht hat, da der Papa
selbstständiger Koch ist, und ein richtig guter dazu.
Und wenn jemand vom Fach meine Arbeiten zu schätzen weiß,
ist das nun mal Klasse. Weiterlesen

Sorry!

Asche auf mein Haupt!
Ich habe an meinem Blog schon ewig nichts mehr gemacht.
Sorry, im Moment bin ich fast nur noch im Auto,
Brüssel ist für uns vorbei.
Zwar müssen wir noch die Wohnung ausräumen, aber
sonst sind wir vorerst wieder in Deutschland.
Außerdem wisst ihr ja alle, wie es gerade in Brüssel aussieht…

Alles in allem kommt zur Zeit nicht viel Zustande.

Ich weiß, dass ich keine Millionen von Lesern habe, aber ich hoffe,
dass die, die meinen Blog verfolgen ein wenig Nachsicht haben,
und noch ein bisschen am Ball bleiben!?!

Um hier nicht alles komplett einstauben zu lassen,
gibt´s noch zwei kleinere Beiträge, und dann hoffe ich,
dass alles ein bisschen ruhiger drum herum wird.

Wenigstens kann ich mich richtig auf meine Urlaub im Dezember freuen.
Karibik, ich komme!

Danke an alle, die meinen Blog verfolgen!

frauWeil

Zwiebelkuchen

Den Zwiebelkuchen gibt es wohl in ganz Deutschland, je nach Region ein wenig anders.
Aber bei uns Pfälzern ist das ein bisschen speziell.
Wenn die Strauswirtschaften entlang der Weinstraße aufmachen, der neue Wein ist grad so
fertig, dann gehört auch unweigerlich Zwiebelkuchen auf den Tisch.

Viele machen ihn mit Hefeteig, einige mit einem herzhaften Mürbeteig,
ich nehm beides und mache einen sogenannten Zwitterteig.
Das beste von beiden Teigen vereint.

Dazu gibt´s immer einen knackigen Salat.
Dieses mal mit Trauben und Grapefruitdressing.
(statt des Zitronensafts im Grundrezept einfach Grapefruitsaft nehmen)
Auf den neuen Wein mussten wir hier in Brüssel zwar leider verzichten,
aber der Zwiebelkuchen war trotzdem richtig gut.

Zutaten für einen Kuchen von 20 cm Durchmesser:

Hefeteig:

1 Pck Trockenhefe
150g Weizenmehl, Typ 1050
40g Milch, lauwarm
20g Butter, zimmerwarm
1 Ei
3g Salz
Muskat

Zubereitung:
Das Mehl mit dem Salz, der Hefe, dem Ei und der Butter in eine Schüssel geben.
Mit den Knethaken des Handrührgeräts in das Mehl geben und anschalten.
Dabei die Milch einfließen lassen.
Wenn nötig, ein wenig Mehl zugeben, der Teig sollte schön glatt sein.
Teig ruhen und gehen lassen.

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Mürbeteig:

100g Weizenmehl, Typ 1050
40g Butter
1 Ei
Salz
Muskat
Zitrone

Zubereitung:
Das Mehl mit den Gewürzen in eine Schüssel geben.
Die kalte Butter in kleinen Stücken zugeben.
Rasch verkneten.
Ei einarbeiten.
Kalt stellen.

Zwiebelfüllung:

2-3 große Gemüsezwiebeln
1 Pck Speck
Pfeffer
Kümmel

Zubereitung:
Zwiebel halbieren und in dünne Streifen schneiden.
Mit etwas Butterschmalz glasig dünsten.
Speck hinzugeben und anbräunen.
Mit etwas Kümmel und ordentlich Pfeffer abschmecken.
Füllung bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

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Rahmguss:

200ml Sahne
2 Eier
Muskat
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Sahne in einen Messbecher geben.
Eier hinzufügen.
Kräftig mit den Gewürzen abschmecken.
Alles gut verrühren.

Zusammenfügen:
Ofen auf 180°C vorheizen.
Sobald der Hefeteig genügend gegangen ist, den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen
und beide Teige ordentlich miteinander verkneten.
Der Teig sollte nun schön geschmeidig sein und nicht an der Arbeitsfläche kleben bleiben.
Den Teig ausrollen und in die Form legen.
Auch der Rand sollte mit dem Teig ausgekleidet sein.
Nun die Zwiebeln in die Form füllen.
Mit dem Rahmguss aufgießen.
In etwa 40 Minuten, nach Sicht, goldbraun backen.

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frauWeil

 

Very british – Royal Icing

Hier in Brüssel gibt es einen Laden, den sollte man als Freund der Backkunst gesehen haben.

„La cucina delle Zie“

Ein Italiener der in Brüssel Dekortorten, Cupcakes und Kuchen herstellt.
Außerdem hat er noch allerlei Zubehör zum herstellen von Zuckerblüten, Fondant, Ausstecher,
Farben, Tüllen…. also alles was in die Richtung dekorieren geht.
Und dann gibt er auch noch Kurse.
Also hab ich an einem Samstag 4 Stunden dort verbracht, um einen Royal Icing Kurs zu machen.
Ich war auch so dekadent und habe einen Einzelkurs gemacht.

20151003_161438 Weiterlesen

Ein bisschen Glamour – Handyhülle

Na ja, ne Hardcore-Tussy bin ich ja nicht gerade,
aber ab und zu mag auch ich ein bisschen „Bling-Bling“.

Nach dem ich mir grad ein neues Handy beschafft habe, dachte ich,
das ist die Dosis Glitzerzeug, die mir gefällt.

Im Internet eine Handyhülle bestellt, und los ging die Lutzi.
War ja auch mal Zeit, dass ich was für meine „Kunst und Krempel“-Seite mache. Weiterlesen